Im Gespräch mit Autorin Aslı Erdoğan
Wie schreibt man weiter, wissend, dass es einem die Freiheit und das Leben kosten kann? Diese und weitere Fragen stellten Schülerinnen und Schüler der türkischen Exil-Autorin Aslı Erdoğan. Organisiert vom Bürgerverein Demokratieort Paulskirche e.V. besuchte die Autorin am 4.9. die Deutsch- und Geschichtsleistungskurse der Q1. Moderiert wurde die Veranstaltung von Viktorjia Stojak des Bürgervereins, an- und abmoderiert von Bettina M. Wiesmann, Vorsitzende des Bürgervereins.
Eindrücklich erzählte Aslı Erdoğan aus ihrem bewegten Leben. Ursprünglich war sie Physikerin, kam dann aber zum Schreiben. Und was sie schrieb, führte sie ins türkische Frauengefängnis Bakirköy. Wie ist es, für seine Meinung eingesperrt zu werden? Wie ist es, nicht mehr in seine Heimat zurückkehren zu können?
Glücklicherweise lebt Frau Erdoğan heute in Berlin, was sie auch internationaler Unterstützung zu verdanken hat. So berichtete auch Herr Alexander Skipis, ehemaliger Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, von den von ihm organisieren Mahnwachen vor dem Gefängnis, in dem Aslı Erdoğan gefangen gehalten wurde.
Wie wichtig es ist, für Demokratie und Meinungsfreiheit einzustehen, war die Kernbotschaft der Veranstaltung.
Ich danke allen Beteiligten für die Umsetzung des intensiven Vormittags.
Lina Kinttof